Technische Hilfestellungen im Umgang mit dem Drucker

Bei Papierstau

Der klassische Papierstau entsteht meistens, wenn das Druckerpapier schräg eingezogen wird. In Folge dessen zieht der Drucker weiteres Papier ein und sorgt so für einen unbrauchbaren Haufen zerknittertes Papier. Manchmal bemerkt der Drucker noch früh genug den Stau und stoppt mitten im Auftrag, und verursacht so gestautes Papier im Inneren des Druckers. Bei vielen Geräten ist es dann an Ihnen den Rückstau im Inneren zu lokalisieren. Am besten schalten Sie zuerst den Drucker aus, bevor Sie den Drucker öffnen. Versuchen Sie nun durch das Öffnen aller Klappen den Rückstau zu orten. Achten Sie dabei vor allem auf heiße Fixiereinheiten bei Laserdruckern oder bewegliche Teile. Wenn Sie fündig geworden sind entfernen Sie nun vorsichtig das Papier und eventuelle Papierfetzen. Ziehen Sie dabei zügig aber trotzdem vorsichtig. Wenn möglich, sollten Sie das Papier in Ausgaberichtung herausziehen, ansonsten strapazieren Sie unnötig die Mechanik des Druckers und es besteht die Gefahr, dass Papier Rückstände im Drucker zurückbleiben. Achten Sie darauf, das gestaute Papier restlos zu entfernen, auch kleine Papier Stücke können später einen neuen Papierstau hervorrufen. Schließen Sie nun alle Klappen wieder und schalten Sie den Drucker ein. Beachten Sie nun die Status-Leuchten oder den Display mit der Fehlermeldung. Bleibt die Fehlermeldung, schauen Sie erneut im Inneren nach. Wenn die Fehlermeldung erlischt, können Sie bedenkenlos weiter drucken.

Hinweis: Einige qualitativ minderwertige Papiersorten haben eine ungünstige Oberflächenstruktur, mit der einige Druckermodelle nicht zurechtkommen. Regelmäßige Papierstaut können also auch am Papier selbst liegen.

 

In der Warteschleife

Ein Drucker kann immer nur einen Auftrag abarbeiten und erstellt sich deshalb eine Warteschleife, für die Organisation mehrerer Aufträge. Druckt der Drucker nicht weiter, obwohl Fehlerquellen wie leere Patronen oder Toner, fehlendes Papier oder ein Papierstau auszuschließen sind, kann es sein, dass ein Druckauftrag vor Ihrer Druckanfrage ein Problem bereitet. Wenn Ihr Drucker direkt mit nur einem PC verbunden ist, also nicht via Netzwerk angeschlossen wurde, wie in den meisten größeren Unternehmen, können Sie in der Windows-Druckerwarteschlange die bisher angesammelten Aufträge anschauen und gegebenenfalls einzeln abbrechen. Die Warteschleife finden Sie unter "Systemsteuerung" -> "Hardware und Sound" -> "Geräte und Drucker". Ein Doppelklick auf den Drucker zeigt die Warteschlange an. Mac-Nutzer gelangen über "Einstellungen" -> "Druck & Fax-Programm" zu dieser Option. Bei Netzwerkdruckern kann es auch ein Druckauftrag eines Kollegen sein, der Probleme bereitet - Sie können auf Ihrem Rechner jedoch nur Ihre eigenen Druckaufträge beeinflussen. Fragen Sie deshalb gegebenenfalls bei den anderen Nutzern im Netzwerk oder melden Sie den Fall dem Administrator. Tritt die verstopfte Drucker-Warteschleife regelmäßig auf, sollten Sie dies der IT-Abteilung melden. Oft führen zu große Druckaufträge oder Dateien zu einem "überlaufenden" Druckerspeicher.

 

Ausgelaufene Tinte oder Toner

Es kann immer mal wieder passieren, dass Farbe in Ihrem Gerät ausläuft. In erster Linie ist es ratsam zu erwähnen, hochwertige und für die Geräte passende Tinten und Toner zu verwenden. Häufig sorgen günstige ausländische Alternativangebote für Probleme, greifen Sie hier auf Originalzubehör oder hochwertige und qualitativ hochwertige Alternativ Produkte zurück. Ausgelaufener Toner ist hartnäckig, benutzen Sie für die Reinigung weder heißes noch kaltes Wasser, sondern besser Lösungsmittel. Auch ein Staubsauger ist keine gute Idee. Der feine Tonerstaub wird vom Staubsauger einfach wieder ausgestoßen. Ist Ihnen Tinte im Drucker ausgelaufen, schalten Sie den Drucker zuerst aus und entfernen Sie die ausgelaufene Tintenkartusche. Versuchen Sie dann die ausgelaufene Tinte mit Papiertaschentüchern zu entfernen. Drucken Sie nach der Reinigung ein paar Testseiten und beobachten Sie, ob Rückstände verbleiben.


Strom sparen

Drucker verbrauchen sogar im Stand-By-Betrieb immer noch reichlich Energie. Es empfiehlt sich das Gerät immer einzeln auszuschalten, um das austrocknen der Düsen zu verhindern. Ein Ausschalten über beispielsweise Steckdosenleisten, kann das Austrockenen der Drüsen fördern, da diese dann nicht in Ihre spezielle schützende Parkposition verriegeln können. Viele Drucker haben einen Zähler für die Druckkopfreinigung eingebaut und führen nach einer gewissen Zahl Ausdrucken eine Druckkopfreinigung durch, bei der erhebliche Mengen Tinte verbraucht werden. Wird der Drucker ohne Abschaltungsvorgang vom Stromnetz getrennt kann dieser Zähler gelöscht werden, der Drucker führt beim nächsten Einschalten dann präventiv eine nicht notwendige Druckkopfreinigung durch. Ideal ist es also den Drucker manuell morgens bei Arbeitsantritt einzuschalten und ebenso bei Verlassen des Büros wieder manuell auszuschalten – Das spart nicht nur Strom sondern auch Tinte.


Recycling-Papier

Moderne Recycling-Papiere können heutzutage bedenkenlos beim Drucken eingesetzt werden. Das recycelte Papier ist mittlerweile fast gelichwertig zu neuem Papier, jedoch müssen Sie bedenken, dass durch die mehrfache Verarbeitung des Recycling-Papiers die Papierfasern immer kleiner werden, sodass dieses Papier zu erhöhter Staubildung neigt und der Drucker deshalb zu erhöhter Notwendigkeit von Wartungen neigt. Bei Tintendruckern ist zusätzlich zu beachten, dass wiederverwertetes Papier etwas saugfähiger ist und somit Tinten-Drucke  leichter zerfließen. Durch moderne schnell trocknender Tinte ist dies aber kaum sichtbar. Es gibt aber auch die Möglichkeit, für umweltbewusste Unternehmen mit dem Wunsch nach hoher Druckqualität, Papier welches mit schonender Technik hergestellt wurde zu verwenden. Diese Alternative verzichtet auf Chlor beim Bleichen und verwendet Restmaterialeien ist jedoch etwas kostspieliger als herkömmliches Druckerpapier.  


 

 

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